Simon Schöfl
Frühlingswetter am Wochenende? - Fehlanzeige
Am Wochenende erwartet uns durchwachsenes Märzwetter. Während es am Samstag häufig nass wird, teils sogar mit Schnee in höheren Lagen, bekommt die Sonne am Sonntag wieder mehr Chancen. Die Temperaturen bleiben auf niedrigem Niveau – im Vergleich zu den vergangenen sehr milden Tagen fühlt sich das sehr nach einem winterlichen Rückschlag an.
Samstag: Viel Regen, teils Schneefall
Der Samstag startet verbreitet bedeckt und häufig mit leichtem Regen. In den höheren Mittelgebirgslagen von Eifel bis Sauerland sowie im Schwarzwald und in den Alpen fällt Schnee. Die Schneefallgrenze liegt dabei etwa zwischen 400 und 600 Metern. Von Ober- und Niederbayern bis Sachsen beginnt der Tag hingegen meist trocken. Tagsüber bleibt es dicht bewölkt, regional fällt weiterhin leichter Regen. Besonders im Nordwesten gesellen sich zunehmend Schauer hinzu, und auch am Alpenrand wird es bei sinkender Schneefallgrenze immer nasser.
Die Höchstwerte bleiben verbreitet im einstelligen Bereich: Im Flachland werden 5 bis 8 Grad erreicht, in den Mittelgebirgen bleibt es bei unter 5 Grad. Eine Ausnahme bildet jedoch der äußerste Osten des Landes. In Niederbayern sowie in der Lausitz und im südlichen Brandenburg liegt noch deutlich mildere Luft mit Höchstwerten zwischen 13 und 16 Grad. In der Lausitz ist am Vormittag auch zögerlicher Sonnenschein möglich.
In der Nacht auf Sonntag wird es frisch bei Tiefstwerten zwischen 5 und 0 Grad, in den Mittelgebirgen im Westen und Süden wird es frostig. Der Regen lässt überall nach, im Westen und Norden lockert es dabei auf. Nur im direkten Alpenumfeld schneit es weiter, allerdings unter Abschwächung.
Sonntag: Trocken und kühl, teils wieder mit Sonne
Am Sonntag bleibt es tagsüber kühl bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad, die höchsten Werte werden entlang des Rheins erreicht. Zwar präsentiert sich der Tag vielerorts trocken, doch hat es die Sonne schwer, sich durchzusetzen. Besonders im Süden und in der Osthälfte bleibt die Wolkendecke häufig dicht. Im Westen und Norden zeigen sich hingegen öfter Wolkenlücken, wodurch es regional einen recht freundlichen Eindruck gibt.
In der Nacht zum Montag nähert sich aus Nordwesten bereits die nächste Regenfront, dabei frischt der Wind auf. Im Süden und Osten bleibt es zwar zunächst klar, doch dort kühlt es bis auf frostige Werte ab.