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Kaltlufteinbruch Ende März: Warum der Spätwinter gerade jetzt noch einmal zuschlägt

Eigentlich ist der Frühling längst gestartet. Doch der aktuelle Kaltlufteinbruch vom 25. März 2026 zeigt eindrucksvoll, dass der Spätwinter in Mitteleuropa noch nicht abgeschrieben werden darf. Hinter einer Kaltfront strömt derzeit deutlich kältere Polarluft ein. Sie bringt einen markanten Temperaturrückgang, Schauerwetter, Graupel, teils Schnee und in den Nächten wieder Frost. Genau solche Lagen machen den Übergang vom Winter zum Frühling jedes Jahr aufs Neue so spannend.

Wenn der Frühling plötzlich auf Pause gedrückt wird

Noch kurz zuvor wirkte das Wetter vielerorts bereits frühlingshaft, doch mit der Umstellung der Großwetterlage kippt die Situation nun deutlich. Hinter der Kaltfront fließt kalte Polarluft ein. Es kommt zu Schauern, einzelnen Gewittern, Graupel und einer sinkenden Schneefallgrenze. Damit zeigt sich ganz typisch, wie abrupt der Spätwinter Ende März noch einmal zurückkehren kann.

Wie lange solche Kaltluftvorstöße noch möglich sind

Der aktuelle Wetterumschwung ist kein Ausreißer, sondern ein klassisches Beispiel für die Dynamik dieser Jahreszeit. Kräftige Kaltluftausbrüche sind im März noch gut möglich und auch im April keineswegs ausgeschlossen. Der jetzige Einbruch bringt regional Schnee bis in tiefere Lagen, in höheren Regionen teils markante Neuschneemengen und in den Nächten verbreitet Frost. Selbst zum Ende der Woche bleiben in Teilen Mitteleuropas noch winterliche Akzente erhalten. Der Kalender steht also auf Frühling, die Atmosphäre kann aber weiterhin spätwinterlich reagieren.